Hallo ihr Lieben,
Stellt ihr auch hin und wieder mal fest, dass man jeden Tag was neues lernt?
Vielleicht wusste es der ein oder andere schon von euch und wer nicht, der wird jetzt sicher schmunzeln und diesen typischen Aha-, oder Ohoeffekt durchleben...so wie ich : ) Kein anderer Ort, als die Provence ist so berühmt für seine Lavendelfelder, ein Meer von violett-blauen Blüten, deren Duft die Menschen schon seit Jahrhunderten betört. Aber auch in unseren heimischen Gärten, gedeiht diese besondere Pflanze sehr gut und je wärmer ihr Standort, desto intensiver die Färbung und der Duft. Man sagt ihr vieles nach und das wie bereits genannt schon seit vielen, vielen Jahren: Im alten Griechenland war sie ein Heilmittel für Menstruationsbeschwerden und Nierenbeschwerden, des Weiteren ein Räucherkraut bei Zeremonien im alten Rom und ein Beruhigungsmittel bei Nervenproblemen. Aber am schönsten fand ich ihre Funktion, soweit man es als solche bezeichnen kann in Frankreich, wo sie ein Symbol für die Liebe ist, da man oft Briefe an den oder die Angebetete(n) mit Lavendelöl parfümierte, um die Liebe , durch den Duft zu stärken und gleichzeitig soll es gegen Liebeskummer helfen.
Heute kennen wir Lavendel ins besondere in Pflegeprodukten, als Parfüm, als Duftkissen oder aber auch als Vertreibungsmittel von Motten, aber weniger in der Küche!
Ja, Lavendel ist essbar!
Ich wusste wohl, dass Lavendel in den Kräutern der Provence erhalten ist, aber nicht dass er auch in größeren Mengen genießbar ist! So findet man das hübsche lila Kraut auch in der Küche, als Küchenkraut wieder und ähnelt doch sehr dem Geschmack von Rosemarine. Doch man kennt es nicht nur unter dem geläufigen Namen Lavendel , sonder wird auch Lavender, Schwindelkraut, Narden, Nervenkräutlein, Muttergotteskraut genannt und ist besonders dem weiblichen Geschlecht zuzuschreiben.
Ob als Tee, als Gewürz, als Säckchen oder als Badezusatz- Lavendel ist das Hausmittelchen gegen nervöse Unruhe und allen Nebenerscheinung dieser inneren Unruhe, wie Schlaflosigkeit oder Hysterie..worauf auch meine Oma heute noch schwört ; )
Nun aber habe ich ja gelernt, dass Lavendel nicht nur gut für die Seele ist, sondern auch essbar...also widme ich ihr heute unsren Sweet Monday in Form einer leckeren Löfflerei.
Für einen Joghurt mit Blaubeer-Lavendelmouse-Häupchen braucht ihr: eine handvoll Lavendelblüten (getrocknet oder frisch), 2 Schachteln frischer Blaubeeren, Naturjoghurt, 2 Päckchen Vanillezucker, etwas Sahne und einen Mixer.
Tut die Blaubeeren aus der schale in ein Sieb und wachst sie gut ab und gebt sie in einen Mixer. Zerkleinert den Lavendel und entfernt die zarten Blüten von den Stielen und gebt sie zu den Blaubeeren in den Mixer. hebt aber ein paar Beeren und ein paar ganze Lavendelstiele auf, als Dekor. Mischt den Vanillezucker und etwa 100ml Sahne miteinander und gießt das Gemisch zu den Beeren und Blüten in den Mixer, schaltet ihn ein und verwandelt alles zu einem zarten Mousse. Den Naturjoghurt schlagt ihr nun mit der restlichen Sahne cremig und gebt sie in kleine Dessertgläschen, darüber gießt ihr das Blaubeermousse. Spießt die übrigen Blaubeeren auf die Lavendelstiele und legt sie über das Gläschen.
Dies ist auch das erste Lavendelrezept für mich und ich muss schon sagen, dass dieses Kräutchen nicht nur sehr schön aussieht, wohlriechend ist und die Haut sehr schön pflegt, sondern zudem auch sehr gut schmeckt! Was haltet ihr von Lavendel und dessen Vielfältigkeit ?!?
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