Donnerstag, 14. März 2013

Leckerschmeckerchen!


Hallo ihr Lieben,

Unser kleiner Wirbelwind ist jetzt schon ein halbes Jahr alt und hält uns ganz schön auf Trab.
Auch wenn er den Raum für sich umzugestalten weiß kann man ihm jedoch nicht allzu lange böse sein. Also wirklich haben Katzen und andere plüschige Tiere nicht ein Glück, dass sie so plüschig sind? Mal angenommen man hätte als kleines Kind diese Art von Umdekoration vorgenommen dann hätte es gehörig Tadel von Mama gegeben....doch bei Tieren ist fast alles süß!
Ganz egal sie sind eine Bereicherung und wenn sie dann Nachts gekuschelt kommen und einen mit einem schönen Schnurrkonzert in den Schlaf singen, ist jeder Kratzer vergessen und man weiß dass sie einen schon irgendwie lieb haben. 
Und neben all dem Chaos bereiten sie uns doch eine heiden Freude, wenn sie total verschnürt in das Wollkneul rumstolpern und sich bei dem Befreiungsvorhaben nur noch mehr verduddeln.
Warum söllte man also seiner Katze oder seinem Kater nicht auch eine kleine leckere Freude bereiten?...Ich habe den Kochlöffel geschwungen und Katzenleckerlies gebacken....und anschließend die Nadel tanzen lassen....

Kleine Thunfischhäppchen

Dafür braucht ihr: 2 Dosen Thunfisch, eine Handvoll Haferflocken, 2 Eier, etwas Grieß und etwas Mehl.
Oder nehmt statt dem Thunfisch Katzenfutter, oder gekochtes Hähnchen.


Gebt alle Zutaten, bis auf das Mehl, in eine Schüssel und vermengt sie gut miteinander. Dann erhaltet ihr einen zähen Teig, wenn er euch zu faserig ist könnt ihr den Thunfisch auch pürieren. Achtet aber darauf dass der vegetarische Anteil etwa 2/3 geringer bleibt, als der Fleischanteil, da Katzen vorwiegend Fleischfresser sind und ihnen zu viel Getreide oder Ähnliches auf den Magen schlägt.
Besteubt eine Fläche mit dem Mehl, rollt die Thunfischmasse mit einem Nudelholz aus. Damit die Masse nicht festklebt bedeckt sie zuvor mit Frischhaltefolie. Bestäubt ein Förmchen mit Mehl und stanzt so viel wie möglich Leckerlies aus der Scheibe. Belegt ein Backblech mit Backpapier und legt die Leckerein darauf. Dann den Backofen auf 200 Grad anheizen und die Häppchen Goldbraun backen lassen.

So fertig, die Häppchen dürften jetzt etwa 1-2 Wochen im Kühlschrank haltbar sein, aber nehmt sie vorher aus der Kälte und lasst sie etwas aufwärmen, bevor ihr sie eurem Maunzerle gebt. Zu kalte Mahlzeiten verderben auch den Magen und das wollen wir ja nicht ;)



Bei unserem Maunzer sind die der Hit!





Zum Einzug habe ich unserem Katerchen ein paar Spielzeuge gebastelt, die absolute Begeisterung fanden. Aber mit der Zeit wurden sie doch schon sehr in Mitleidenschaft gezogen, sodass ein neues Spielzeug her muss...und hier kommt die miefigen Fischgräte...


Dafür braucht ihr: Schwarzen und weißen Filz, Füllwolle, Nähgarn und eine Schere.






Zuerst zeichnet den Umriss einer Fischgräte auf den weißen Filz vor und schneidet sie aus.




  Nun nehmt den schwarzen Filz und näht die Gräte mittig darauf.


Mit bunten Nähgarn näht ihr ein Auge auf den toten Fisch, so wie man das von Piratenfilmen her kennt.




 Legt den weißen Filz auf den Schwarzen, durch diesen sieht man nun gut den Umriss der Gräte hindurch. Zeichnet nun einen großzügigen Rand um die Gräte und schneidet die beiden Kissenteile aus.





Näht sie nun mit der linken Seite aufeinander.




Stülpt die Seite mit der Gräte nun nach Außen und stopft alles mit genügend Füllwolle aus.





Näht den obigen Rand zu, damit die Innereien nicht auf dem Boden rumfliegen ; )


Daher, dass der Filz eine etwas rauere Oberfläche hat, eigenet er sich ideal für junge Katerkrallen oder Katzenkrallen oder ist einfach nur ein perfektes Schmusekissen!
Hauptsache ist ihr habt Spaß beim nähen und euer Fellkneul beim spielen!




 


Habt eine wundervolle restliche Woche!




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